Autoindustrie:„Sieht aus wie ein Mercedes“

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Ein Modell des chinesischen Herstellers BYD bei der Euro 2024 in München. (Foto: Wolfgang Maria Weber/IMAGO)

Durch die Fußball-EM kommen viele Bundesbürger erstmals mit der chinesischen Automarke BYD in Berührung. Die ist in der Heimat bereits Marktführer – doch hierzulande läuft es bisher eher mäßig. Das könnte sich bald ändern.

Von Christina Kunkel, Florian Müller, Stuttgart/Peking

Auf dem Parkplatz eines Golfklubs im Stuttgarter Speckgürtel wird ein älteres Paar auf den neuen Wagen von BYD aufmerksam. „Lass mich mal nei gugge“, sagt der Mann und wirft einen Blick durch die Scheibe des dunkelblauen Elektro-SUV namens Tang. Sein Urteil, das er daraufhin seiner Begleiterin mit anerkennendem Nicken mitteilt: „Sieht aus wie ein Mercedes.“ Dann fahren die beiden mit ihrem SUV, Marke Volkswagen, davon. Auf Augenhöhe mit einem deutschen Premium-Autobauer – ein größeres Kompliment kann man einem chinesischen Autohersteller wohl kaum machen.

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