bedeckt München 20°
vgwortpixel

Busmarkt:Wettfahrt der Fernbusse

Pinkbus verbindet mit seinen ersten Bussen Berlin, Düsseldorf und München.

(Foto: Christoph Söldner/oh)

Flixbus hat seit Kurzem Konkurrenz. Pinkbus und Blablabus wollen Kunden mehr Service und Komfort bieten. Ein Vergleich der Anbieter und ihrer Routen.

"Jetzt ist der beste Zeitpunkt für uns, um dem Laden endlich einmal ordentlich Druck zu machen", sagt Christian Höber, Gründer des Start-ups Pinkbus. Er und sein Kollege Tino Engelmann sind fest davon überzeugt, dem mit Abstand größten Fernbusnetzwerk Flixbus Marktanteile abnehmen zu können. "Wir hatten die Idee eigentlich schon vor sechs Jahren, aber da haben wir uns noch nicht getraut, gegen den gigantischen Marktführer anzutreten", sagt Höber. Heute sehe die Marktsituation besser aus. In den vergangenen Jahren ließ Höber gemeinsam mit Engelmann Fahrgäste zu ihrer Zufriedenheit mit Flixbus befragen und bemerkte dabei eine abnehmende Sympathie für das Unternehmen. Mit besserem Service sei daher Geschäft zu machen, so ihre These. Höber ist nicht der einzige, der in diesem Jahr die Chance ergreift, in den Markt einzutreten. Neben Pinkbus will das französische Unternehmen Blablabus, ein Schwesterunternehmen des auf Mitfahrgelegenheiten spezialisierten Portals Blablacar, in den Markt einsteigen. "Endlich etwas, das Flixbus nicht anbieten kann: eine Alternative", heißt es in der Kampagne des Unternehmens.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Fußball und Politik
Zeit der Krieger
Teaser image
Nationalsozialismus
202499
Teaser image
Brexit
Warten auf den Super-Samstag
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land