VerteidigungFunklöcher bei der Bundeswehr

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Für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hätte das Digitalisierungsvorhaben zum Vorzeigeprojekt werden können.
Für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hätte das Digitalisierungsvorhaben zum Vorzeigeprojekt werden können. Fabian Bimmer/REUTERS

Funksprüche kommen schwer verständlich an, Tests scheitern, der Zeitplan wackelt: Das Digitalisierungsprojekt D-LBO sollte die Bundeswehr kriegstüchtig machen. Aber bislang macht es vor allem Probleme.

Von Anna Lea Jakobs und Sina-Maria Schweikle, München/Berlin

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„Kriegsentscheidend“ nannte Heeresinspekteur Christian Freuding diese vier Buchstaben einst. D-LBO, die Digitalisierung landbasierter Operationen, Bürokratendeutsch für: das militärische Vorzeigeprojekt für die Digitalisierung der Streitkräfte. Ein gigantisches Projekt, bei dem etwa 16 000 Fahrzeuge umgerüstet werden müssen. Digital funken soll man damit an der Front und seine Kameraden, aber auch Feinde auf einem digitalen Lagebild erkennen können. Das könnte Soldaten einen Zeitvorteil bringen, denn in einem immer schnelllebigeren Krieg können Sekunden oftmals über Leben und Tod entscheiden.

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