MeinungVerkehrspolitikDie Regierung ist schuld an der Krise am Rhein

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Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf

Lesezeit: 2 Min.

Blick auf den Fernsehturm in Düsseldorf: Das Niedrigwasser im Rhein belastet die Industrie.
Blick auf den Fernsehturm in Düsseldorf: Das Niedrigwasser im Rhein belastet die Industrie.
Jochen Tack/Imago

Seit Jahren will die Politik mehr Güter von Lastern auf Schiffe verlagern. Doch in Wasserstraßen hat sie viel zu wenig investiert. Das rächt sich jetzt.

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Es sind gewaltige Dimensionen: Ein großes Binnenschiff transportiert bei normalem Wasserstand 4000 Tonnen Fracht. Das ersetzt 170 Lastwagen. Doch da Europas wichtigste Wasserstraße, der Rhein, derzeit kaum Wasser führt, können die Schiffe nur mit deutlich weniger Ladung fahren, wenn überhaupt. Und rasche Besserung ist nicht in Sicht. Industriebetriebe wie Evonik oder Thyssenkrupp Steel Europe mussten schon die Produktion drosseln, weil langsam die Rohstoffe knapp werden, die Schiffe sonst zuverlässig zum Werk liefern.

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