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Bundesnetzagentur:Mehr Ärger mit Post und Paketen

DHL-Paketdienst im vorweihnachtlichen Hochbetrieb

Die Netzagentur unterhält eine Schlichtungsstelle, die vermitteln soll, wenn Päckchen beschädigt werden oder verlorengehen. In diesem Jahr seien gut 1000 Schlichtungsanträge eingegangen.

(Foto: dpa)

Immer mehr Kunden beklagen sich über kaputte Päckchen oder fehlgeleitete Briefe. Schuld seien auch die Arbeitsbedigungen, sagt die Gewerkschaft Verdi.

Verspätete Briefe, Sendungen ins Nirgendwo, kaputte Pakete: Immer mehr Menschen zeigen sich mit der Post und ihren Konkurrenten unzufrieden. "Nie zuvor haben sich so viele Verbraucher bei der Bundesnetzagentur beschwert wie in diesem Jahr", sagt Jochen Homann, Präsident der Behörde. Fast 12 000 Beschwerden zählt die Netzagentur seit Januar. Das ist zwar immer noch wenig, wenn man bedenkt, dass alleine die Deutsche Post etwa 20 Milliarden Briefe und Pakete jährlich verschickt. Doch zählt die Behörde schon jetzt knapp doppelt so viele Beschwerden wie im Vorjahr. Und in diesen Tagen vor Weihnachten nehmen die Kunden noch mal besonders viele Briefe und Pakete entgegen.

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