Bundesgericht in Kalifornien:Spektakuläre Entscheidung gegen Monsanto

Bundesgericht in Kalifornien: Kanister mit dem Unkrautvernichter Roundup von Monsanto in einem Laden im kalifornischen San Rafael. Das Mittel enthält Glyphosat.

Kanister mit dem Unkrautvernichter Roundup von Monsanto in einem Laden im kalifornischen San Rafael. Das Mittel enthält Glyphosat.

(Foto: Josh Edelson/AFP)
  • In Zivilprozessen soll nun geklärt werden, wie sicher Glyphosat und vor allem das daraus hergestellte Produkt Roundup ist.
  • Geklagt haben Betroffene, die am Non-Hodgkin-Lymphom - einer bösartigen Erkrankung des Lymphsystems - leiden oder Angehörige dadurch verloren haben.

Von Silvia Liebrich und Elisabeth Dostert

Ein Bundesgericht in den USA hat erstmals Sammelklagen gegen Monsanto wegen des Unkrautvernichters Glyphosat zugelassen. In den Zivilprozessen soll geklärt werden, wie sicher der Wirkstoff und vor allem das daraus hergestellte Produkt Roundup sind. Der US-Konzern, der inzwischen zu Bayer gehört, wird dies in den nächsten Monaten, vielleicht sogar Jahren, im Detail erklären müssen.

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