BulgarienGroße Erwartungen, aber auch Angst vor dem Euro

Lesezeit: 3 Min.

Gegen die Einführung des Euro in Bulgarien gab es zuletzt heftige Proteste.
Gegen die Einführung des Euro in Bulgarien gab es zuletzt heftige Proteste. Valentina Petrova/Valentina Petrova/AP/dpa

Bulgarien wird von 2026 an Mitglied der Euro-Zone. Während sich viele Unternehmen und Bürger Hoffnung auf einen Aufschwung machen, bedient die extreme Rechte antieuropäische Ressentiments.

Von Verena Mayer, Wien

SZ bei Google bevorzugen

Wie das neue Geld aussehen wird, steht schon fest. Auf die Ein-Euro-Münze soll der Nationalheilige Iwan Rilski geprägt werden, auf die Zwei-Euro-Münze der Geschichtsschreiber Paisius von Hilendar, dazu der Satz: „Gott schütze Bulgarien.“ Fest steht auch, dass Bulgarien alles dafür getan hat, um als 21. Land in die Euro-Zone aufgenommen zu werden. Nachdem die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank im Juni erklärt hatten, dass Bulgarien die Konvergenzkriterien etwa in Sachen Preisstabilität, Schuldenstand oder Haushaltsdefizit erfülle, stimmten auch die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer beim EU-Gipfel dem Beitritt Bulgariens zum Euro-Raum zu. Von Januar an wird man dann am Schwarzen Meer in Euro bezahlen können.

Zur SZ-Startseite

Weltweiter Geburtenknick
:Kinder? Irgendwann vielleicht. Oder auch nie.

Überall auf der Welt entscheiden sich immer mehr Menschen gegen Kinder – aus Überzeugung, aus Angst, wegen des Geldes. Doch wäre es überhaupt schlimm, wenn die Weltbevölkerung schrumpft?

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik, Kathrin Werner und Thomas Hahn

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: