Wie das neue Geld aussehen wird, steht schon fest. Auf die Ein-Euro-Münze soll der Nationalheilige Iwan Rilski geprägt werden, auf die Zwei-Euro-Münze der Geschichtsschreiber Paisius von Hilendar, dazu der Satz: „Gott schütze Bulgarien.“ Fest steht auch, dass Bulgarien alles dafür getan hat, um als 21. Land in die Euro-Zone aufgenommen zu werden. Nachdem die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank im Juni erklärt hatten, dass Bulgarien die Konvergenzkriterien etwa in Sachen Preisstabilität, Schuldenstand oder Haushaltsdefizit erfülle, stimmten auch die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer beim EU-Gipfel dem Beitritt Bulgariens zum Euro-Raum zu. Von Januar an wird man dann am Schwarzen Meer in Euro bezahlen können.
BulgarienGroße Erwartungen, aber auch Angst vor dem Euro
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Bulgarien wird von 2026 an Mitglied der Euro-Zone. Während sich viele Unternehmen und Bürger Hoffnung auf einen Aufschwung machen, bedient die extreme Rechte antieuropäische Ressentiments.
Von Verena Mayer, Wien
