MeinungSozialstaatDie Bürgergeld-Reform ist für junge Menschen eine Zumutung

Kommentar von Jerrit Schloßer

Lesezeit: 3 Min.

Bisher blieb das private Vermögen bis 40 000 Euro ein Jahr lang unangetastet, das ändert sich durch die Reform des Bürgergeldes. Gerade jungen Menschen bereitet das Kopfschmerzen.
Bisher blieb das private Vermögen bis 40 000 Euro ein Jahr lang unangetastet, das ändert sich durch die Reform des Bürgergeldes. Gerade jungen Menschen bereitet das Kopfschmerzen. Dmitrii Marchenko/IMAGO/Zoonar

In der neuen Grundsicherung gilt: Menschen müssen vom ersten Tag an ran an ihr Erspartes. Also auch an ihre Altersvorsorge. Das benachteiligt all die, die kaum staatliche Rente erwarten dürfen – also vor allem die Jungen.

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Es ist ein Widerspruch, mit dem die Regierung vor allem junge Menschen belastet. Seit Monaten wird betont, dass Menschen künftig selbst für die eigene Rente vorsorgen müssen. Man erinnere sich etwa an ein Zitat von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Rente sei in Zukunft nur noch eine „Basisabsicherung“.

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