Sozialpolitik:Reformiert das Bürgergeld

Sozialpolitik: Entscheidend ist, was am Ende im Portemonnaie übrig bleibt. Wer (mehr) arbeitet, sollte auch mehr Geld bekommen.

Entscheidend ist, was am Ende im Portemonnaie übrig bleibt. Wer (mehr) arbeitet, sollte auch mehr Geld bekommen.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Die Pauschalkritik der Opposition ist falsch: Sie bedient nur das Klischee vom angeblich faulen Arbeitslosen. Es braucht aber in bestimmten Fällen mehr finanzielle Anreize zum Arbeiten.

Von Alexander Hagelüken

Deutschland hat absehbar ein Problem. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente. Den Unternehmen werden in den nächsten Jahren mehr und mehr Mitarbeiter fehlen. Da gilt es, alle Personalreserven zu mobilisieren - weil sonst die Wirtschaft und die Einkommen schrumpfen und es noch schwieriger wird, all die Renten zu finanzieren. Doch wer Bürgergeld bekommt, für den lohne sich das Arbeiten gar nicht, tönen Politiker der Union wie Markus Söder. Erst recht jetzt, da die Sozialleistung zum Jahresanfang um zwölf Prozent stieg. Ist da was dran? In der Tat wäre es gut, das Bürgergeld zu reformieren - aber ganz anders, als die Opposition behauptet.

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