Verkehr:Meilenstein für die überfällige Bahn-Sanierung

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Gute Nachrichten für die Bahn: Der Bund beteiligt sich künftig auch an den Kosten für Instandhaltungsarbeiten. (Foto: Christoph Soeder/picture alliance/dpa)

Bund und Länder legen ihren Streit bei: Der Staat darf die Instandhaltung der Infrastruktur künftig mitfinanzieren, das Geld an die Bahn kann fließen. Doch das neue Gesetz bringt auch Verlierer hervor.

Von Vivien Timmler, Berlin

Bund und Länder haben sich gerade noch rechtzeitig vor der großen Generalsanierung auf die Reform eines wichtigen Bahngesetzes verständigt. Im Vermittlungsausschuss gab es am Mittwochabend eine Einigung; Bundestag und Bundesrat sollen die Änderungen noch in dieser Woche billigen. Künftig darf der Bund damit die Instandhaltung und Sanierung des deutschen Schienennetzes mitfinanzieren. Bislang ist das nur der Fall, wenn komplett neu gebaut wird, sprich: Wenn es eigentlich zu spät ist.

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