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Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal:So groß ist der Corona-Schaden

Coronavirus - ZF Friedrichshafen

Auf die Getriebe kommt es an, das gilt beim Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen und in der Volkswirtschaft insgesamt.

(Foto: dpa)

Die Pandemie hat die deutsche Wirtschaft heftig getroffen. Nun zeigen amtliche Daten, wie schlimm die vergangenen Monate waren. Die Zahlen lehren auch ein neues Verständnis der Covid-19-Krise.

Von Bastian Brinkmann

Es kam noch viel schlimmer, als viele Anfang März befürchtet hatten. Zwar war damals schon die chinesische Wirtschaft eingebrochen, in Deutschland wurden Großveranstaltungen und Messen abgesagt, Hotels und Taxiunternehmen brach schlagartig das Geschäft weg. Für die Betroffenen sah die Lage übel aus, aber die Gesamtwirtschaft schien weiterzulaufen, zumindest glaubten das viele. Falsch gedacht - der Konjunktureinbruch im zweiten Quartal 2020 war historisch, auch wenn der Rückgang mit 9,7 Prozent nach neuesten Daten nun etwas geringer ausfällt als zuerst gedacht. Eine solche Krise hat es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gegeben. Aber klar: Auch für Konjunkturprognostiker ist Covid-19 die erste globale Pandemie.

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