RaumfahrtBrose steigt in den Satellitenbau ein

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Gebäude der Brose Group in Coburg. Der Zulieferer will künftig auch mit Satelliten Geld verdienen.
Gebäude der Brose Group in Coburg. Der Zulieferer will künftig auch mit Satelliten Geld verdienen. Daniel Vogl/dpa

Der fränkische Automobilzulieferer hat eine Kooperation mit Fraunhofer-Instituten und einer Berliner Raumfahrtfirma geschlossen, um Kleinsatelliten zu bauen – eine Chance für den gefährdeten Standort Würzburg.

Von Uwe Ritzer, Coburg/Würzburg

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Spekuliert wurde darüber schon länger, nun ist alles unter Dach und Fach: Die Firma Brose, einer der größten deutschen Automobilzulieferer, steigt in das Geschäft mit Raumfahrt- und Satellitentechnik ein. Zu diesem Zweck hat der Familienkonzern aus dem fränkischen Coburg eine strategische Kooperation mit zwei Fraunhofer-Forschungsinstituten sowie der Raumfahrtfirma Berlin Space Consortium geschlossen. Entsprechende Informationen der Süddeutschen Zeitung aus Branchenkreisen bestätigte eine Brose-Sprecherin auf Anfrage, ohne allerdings Details zu nennen. Nach SZ-Informationen ist mittelfristig geplant, in Würzburg eine Serienfertigung für Kleinsatelliten von bis zu 500 Kilogramm Gewicht aufzubauen.

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