Luftverschmutzung:Fossile Brennstoffe sind für deutlich mehr Todesfälle verantwortlich als bislang angenommen

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Verkehr in China

Smog trübt die Sicht über einer sechsspurigen Straße im morgendlichen Berufsverkehr in Peking (Archivbild).

(Foto: Adrian Bradshaw/dpa)

Einer Studie zufolge stehen acht Millionen Todesfälle weltweit in Zusammenhang mit dem Verbrennen von Kohle, Benzin und Diesel.

Von Silvia Liebrich und Marlene Weiß

Einer von fünf Todesfällen weltweit geht laut einer Studie auf die Luftverschmutzung durch Kohle, Benzin oder Diesel zurück. Im Jahr 2018 starben demnach mehr als acht Millionen Menschen an Krankheiten, die auf die besonders kleinen Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern (PM 2,5) zurückgeführt werden, die beim Verbrennen fossiler Energieträger entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag im Fachjournal Environmental Research veröffentlichte Studie eines Teams um Karn Vohra von der University of Birmingham. Beteiligt waren auch Forscher von der University of Harvard, der University of Leicester und dem University College London.

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