Einer von fünf Todesfällen weltweit geht laut einer Studie auf die Luftverschmutzung durch Kohle, Benzin oder Diesel zurück. Im Jahr 2018 starben demnach mehr als acht Millionen Menschen an Krankheiten, die auf die besonders kleinen Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern (PM 2,5) zurückgeführt werden, die beim Verbrennen fossiler Energieträger entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag im Fachjournal Environmental Research veröffentlichte Studie eines Teams um Karn Vohra von der University of Birmingham. Beteiligt waren auch Forscher von der University of Harvard, der University of Leicester und dem University College London.
Luftverschmutzung:Fossile Brennstoffe sind für deutlich mehr Todesfälle verantwortlich als bislang angenommen
Lesezeit: 2 min
Smog trübt die Sicht über einer sechsspurigen Straße im morgendlichen Berufsverkehr in Peking (Archivbild).
(Foto: Adrian Bradshaw/dpa)Einer Studie zufolge stehen acht Millionen Todesfälle weltweit in Zusammenhang mit dem Verbrennen von Kohle, Benzin und Diesel.
Von Silvia Liebrich und Marlene Weiß
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Gesundheit
»Jede Frau kann ihr Brustkrebsrisiko deutlich verringern«
Essen und Trinken
Wie die Mehlsorte das Backergebnis beeinflusst
Lebenszufriedenheit
Der Gipfel des Unglücks ist mit 49 Jahren erreicht
Historisches Strafverfahren
Trump geht zum Gegenangriff über
Süßspeise
Portugals cremegewordenes Nationalheiligtum