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BP:Schutz für den Krisenkonzern

File photo of a section of the BP Eastern Trough Area Project oil platform as seen in the North Sea, around 100 miles east of Aberdeen

Ölplattform von BP in der Nordsee, 100 Meilen östlich von Aberdeen: Der Konzern legt an diesem Dienstag Zahlen vor - die schlecht ausfallen dürften.

(Foto: Andy Buchanan/Reuters)

Die britische Regierung erklärt, der Ölförderer BP sei unverkäuflich. Dabei steht Protektionismus sonst nicht hoch im Kurs.

Die Lage ist ernst. Sonst würde die britische Regierung nicht zu Methoden greifen, für die Londoner Politiker früher gerne die Franzosen belächelten: Eine Übernahme des Öl- und Gaskonzerns BP durch Rivalen sei nicht willkommen. Diese klare Botschaft übermittelte das Büro des Premierministers dem Management des britischen Unternehmens sowie wichtigen Bankern in der City. Dabei ist im Moment nichts von einem möglichen Verkauf BPs bekannt. Und dabei sind britische Politiker gemeinhin stolz darauf, dass das Land offen für ausländische Investoren ist. Darauf, dass sich der Staat aus Fusionsschlachten weitgehend heraushält. Protektionismus? Gemäß des marktliberalen Selbstverständnisses im Königreich ist das doch eher etwas für staatsgläubige Franzosen.

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