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Börsen - Eschborn:Deutsche-Börse-Chef Weimer: Haben noch operativen Spielraum

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Die Deutsche Börse in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Börse verspricht ihren Aktionären trotz Rückgängen bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal ein erneut erfolgreiches Jahr. "Wir haben noch operativen Spielraum", bekräftigte Konzernchef Theodor Weimer in einem am Mittwoch veröffentlichten Entwurf seiner Rede zur diesjährigen Hauptversammlung des Dax-Konzerns. Auch für den Fall, dass sich die Märkte schlechter entwickeln als erwartet, sei vorgesorgt. Das Aktionärstreffen findet am kommenden Mittwoch (19.5.) statt, wegen der Pandemie erneut als Online-Veranstaltung.

Der Vorstand hat sich im Rahmen der im Herbst vorgestellten Strategie "Compass 2023" unter anderem vorgenommen, die Nettoerlöse im laufenden Jahr um knapp zehn Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro zu steigern. Bis 2023 sollen die Erlöse dann auf rund 4,3 Milliarden Euro steigen. Dieses Plus soll rund zur Hälfte aus Übernahmen kommen. Der unbereinigte Gewinn soll im laufenden Jahr auf rund 2,0 Milliarden Euro steigen.

Nach einem Rekordgewinn 2020 sollen die Aktionäre für das abgelaufene Geschäftsjahr mit drei Euro je Anteilsschein eine um zehn Cent höhere Dividende erhalten. "Mir ist bewusst: Angesichts unseres starken Jahres 2020 hätten wir auch etwas mehr Dividende ausschütten können", räumte Weimer ein. "Aber wir brauchen auch Geld für weiteres Wachstum durch Zukäufe."

© dpa-infocom, dpa:210512-99-573578/2

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