MeinungRaumfahrtEuropa muss aus dem „Starliner“-Debakel lernen und in der Raumfahrt mehr auf Start-ups setzen

Kommentar von Dieter Sürig

Lesezeit: 2 Min.

Da dachten sie noch, sie seien bald zurück: Die Nasa-Astronauten Butch Wilmore (links) und Suni Williams winken kurz vor ihrem Abflug.
Da dachten sie noch, sie seien bald zurück: Die Nasa-Astronauten Butch Wilmore (links) und Suni Williams winken kurz vor ihrem Abflug. (Foto: Chris O'Meara/dpa)

Die junge Firma Space-X macht seit Jahren vor, was der alte Boeing-Konzern noch nicht geschafft hat. Das sollte der Esa und der Europäischen Kommission zu denken geben.

Nein, in der Raumfahrt gibt es keine Routine. Das hat erst im vergangenen Monat die erfolgreiche Transportrakete Falcon 9 von Space-X gezeigt. Seit 2015 war sie pannenfrei geflogen. Leicht hätte man glauben können, dass es ewig so weitergeht. Doch beim 354. Flug funktionierte im Juli plötzlich die Zündung der Oberstufe nicht richtig, 20 Satelliten gingen verloren.

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Raumfahrt
:Sie wollten eine Woche weg sein, jetzt werden acht Monate daraus

Gestrandet im All: Weil Boeings „Starliner“-Raumschiff Probleme bereitet, sind zwei Nasa-Astronauten jetzt schon fast drei Monate an Bord der ISS. Nun gibt es einen Rückkehrtermin, aber erst 2025 und nur mithilfe von Elon Musk.

Von Dieter Sürig

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