MeinungBMWDieser Chefwechsel ist unspektakulär – und genau deswegen richtig

Kommentar von Thomas Fromm, München

Lesezeit: 2 Min.

Milan Nedeljković, hier im Mini-Werk im britischen Cowley, wird neuer Chef von BMW.
Milan Nedeljković, hier im Mini-Werk im britischen Cowley, wird neuer Chef von BMW. (Foto: Joe Giddens/picture alliance/dpa/PA Wire)

BMW bekommt einen neuen Chef, und es ist so wie immer: geräuschlos, perfektes Timing, ohne großes Theater. Langweilig? Vielleicht. Aber wohl einer der Gründe dafür, dass es den Münchnern besser geht als anderen.

Es läuft bei dieser BMW-Personalie genauso, wie es bei dem Autohersteller immer läuft. Geräuschlos, mit etwas, aber nicht zu viel Vorlauf. Nicht zu früh, nicht zu spät, ein geordneter Übergang, unspektakulär – BMW-Style eben. Autohersteller unterscheiden sich nicht nur in ihrer Modellpolitik, bei der Design- und Formensprache der Autos und der entscheidenden Frage: Verbrenner oder Elektro? Sondern auch, wenn es darum geht, grundsätzlich komplizierte personelle Übergänge zu managen.

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