Neuer BMW-ChefAutokrise? Nicht bei uns!

Lesezeit: 6 Min.

Männlich dominierte BMW-Sause in South Carolina: Robert Engelhorn, Präsident BMW-Manufacturing, Senator Lindsey Graham, Gouverneur Henry McMaster und der neue BMW-Chef Milan Nedeljković (von links) am Dienstag im Werk Spartanburg.
Männlich dominierte BMW-Sause in South Carolina: Robert Engelhorn, Präsident BMW-Manufacturing, Senator Lindsey Graham, Gouverneur Henry McMaster und der neue BMW-Chef Milan Nedeljković (von links) am Dienstag im Werk Spartanburg.
Jason Walle/AP Photo

Mitte Juni schockte BMW seine Aktionäre mit einer Gewinnwarnung. Der neue Chef Milan Nedeljković tut bei seinem ersten Auftritt in den USA trotzdem so, als würde es die Probleme gar nicht geben.

Von Ann-Kathrin Nezik, Spartanburg

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Der Automobilkonzern BMW fährt die Journalisten, Influencer und anderen Gäste an diesem schwülen Tag in South Carolina mit weißen Bussen umher. „Champions Coach“ heißt das lokale Busunternehmen, das den „höchsten Exzellenzstandard im Charterbusverkehr in den östlichen USA“ verspricht. Eine Firma für Gewinner also. Und man kommt nicht umhin, darin eine Gemeinheit zu sehen, die sich das Eventteam von BMW erlaubt hat. Es kann aber auch sein, dass die Südstaatenhitze zu einer besonders schweren Form von Realitätsverlust geführt hat.

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