MeinungAutoindustrieDie Stärke von BMW ist auch die Schwäche der anderen

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Kommentar von Stephan Radomsky

Lesezeit: 2 Min.

BMW-Stand auf der Automesse in Peking vor wenigen Wochen: Das hohe Tempo und die strategische Kühle, mit denen Oliver Zipse den Konzern geführt hat, haben eine gute Basis geschaffen.
BMW-Stand auf der Automesse in Peking vor wenigen Wochen: Das hohe Tempo und die strategische Kühle, mit denen Oliver Zipse den Konzern geführt hat, haben eine gute Basis geschaffen. Johannes Neudecker/dpa

Kein Autokonzern in Europa scheint gerade so gut zurechtzukommen wie BMW. Aber auch in München muss der neue Chef aufpassen: Wer gerade noch Vorreiter war, kann bald um Anschluss kämpfen.

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Wer sich die fein inszenierten Shows angeschaut hat, die BMW zuletzt auf die Bühne brachte, der konnte eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Es läuft. Mag auch der Rest der Autobranche stöhnen und barmen, in München zelebrierte man ein ums andere Mal die eigene Stärke. Egal, ob es um neue Modelle ging, um neue Geschäftszahlen oder den neuen Chef – wäre es nicht schon belegt, das Motto müsste wohl lauten: „Mia san mia“. Und genau das war sicherlich auch das Ziel.

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