Vielleicht reicht dieser eine Satz, um den Selbstbewusstseins-Pegel in München zu erfassen: „Das Wort Krise haben Sie von uns in den vergangenen zwei Jahren nie gehört.“ So antwortete BMW-Chef Oliver Zipse am Mittwochmorgen auf die Frage eines Journalisten, wie schlimm die Krise in der deutschen Autoindustrie denn sei. In einer Krise sei man nur, wenn man nicht mehr wisse, was man tun soll. Und dann schickte Zipse noch hinterher: „Wir sind zufrieden mit dem, was wir hier in München machen.“ Rumms. Es sind ganz andere Töne als die, die in den vergangenen Wochen aus den Vorstandsetagen anderer deutscher Hersteller zu hören waren. Dort herrscht im wahrsten Sinne des Wortes Krisenstimmung.
AutomobilindustrieKrise? Nicht bei BMW
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Im Vergleich zu den anderen deutschen Herstellern stehen die Münchner deutlich besser da. Im jüngsten Quartal stieg der Gewinn sogar. Woran liegt das?
Von Christina Kunkel
