Interview mit BMW-Chef Zipse„BMW ohne Werk in München – das kann und will ich mir nicht vorstellen“

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BMW-Chef Oliver Zipse im Werk München vor einem neuen Fahrzeug: „Diese Denke, dass wir überrollt werden – die teile ich ausdrücklich nicht!“
BMW-Chef Oliver Zipse im Werk München vor einem neuen Fahrzeug: „Diese Denke, dass wir überrollt werden – die teile ich ausdrücklich nicht!“ Johannes Simon

BMW-Chef Oliver Zipse kann das Jammern über den Standort Deutschland nicht mehr hören. Er fordert mehr Selbstbewusstsein und erklärt, wie er auf das Zollchaos und den Krieg in Iran reagiert.

Interview von Caspar Busse, Thomas Fromm und Alexander Mühlauer

Ein schlichter Konferenzraum ohne Tageslicht, man hört Lärm. Gleich nebenan werden hier im BMW-Werk in München Autos gebaut. Oliver Zipse, 62, hat eben noch mit ein paar Mitarbeitern gesprochen, jetzt sitzt er hier, kerzengerade, während des gesamten Gesprächs lehnt er sich kein einziges Mal an. Hinter dem BMW-Chef steht der neue Dreier der sogenannten Neuen Klasse, zur Tarnung noch beklebt, er soll kommende Woche präsentiert werden. Am Morgen erst war Zipse aus den USA von schwierigen Gesprächen zurückgekommen. An diesem Donnerstag präsentiert der BMW-Vorstandsvorsitzende die Bilanz des Autokonzerns, zum letzten Mal. Im Mai tritt er dann nach 35 Jahren bei BMW ab. Zeit für eine Bilanz und einen Ausblick.

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Von Christina Kunkel

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