Paketshops„Samstag ist schlimm, wirklich schlimm“

Lesezeit: 9 Min.

(Foto: Florian Peljak/Florian Peljak)

150 Pakete auf 30 Quadratmetern: Im Münchner Westend betreibt Chantal Windischer zwischen kongolesischen Lebensmitteln einen Paketshop. Ein Tag in ihrem Laden offenbart ein System am Limit. Dabei hat die Black Week gerade erst begonnen.

Von Björn Finke, Anna Lea Jakobs, Michael Kläsgen (Text) und Florian Peljak (Fotos), München

Samstag ist der schlimmste Tag der Woche. Zumindest für Chantal Windischer. Sie hievt eine Kiste mit kleinen Paketen auf eine der Kühltruhen. In dem kongolesischen Lebensmittelladen stehen mehrere dieser wuchtigen Geräte in der Mitte des Raumes, auf allen stapeln sich Pakete. Die Truhen surren vor sich hin, als würden sie unter der Last der vielen Pakete ein leises Klagen von sich geben. Auch vor den Lebensmittelregalen dahinter türmt sich Paketberg neben Paketberg. Heute sind es etwa 150 Stück, verteilt auf gerade mal 30 Quadratmetern Ladenfläche. Kleine Plastikpakete, aber auch große aus Karton. Von Amazon, Bonprix, Vinted.

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