Das vergangene Jahr war für Eric Demuth wahrscheinlich das beste seiner bisherigen Karriere: Der 39-jährige Mitbegründer der österreichischen Kryptobörse Bitpanda schaffte es erstmals in die Liste der 500 reichsten Deutschen. Seine Firma zählt inzwischen zu den wichtigsten Handelsplätzen für digitale Währungen in Europa und expandierte zuletzt nach Großbritannien, mit dem britischen Top-Verein FC Arsenal als Werbeträger. Spitzenklubs wie den FC Bayern München, AC Mailand und Paris Saint-Germain hatte Bitpanda schon unter Vertrag. Auch 2026 soll der Aufstieg von Bitpanda weitergehen: Medienberichten zufolge plant die Kryptobörse noch im ersten Halbjahr ihren Börsengang. Erst vor wenigen Tagen kündigte das Unternehmen zudem an, künftig auch in den Handel mit Aktien und ETFs einzusteigen.
Digitale WährungenFinanzaufsicht findet schwerwiegende Mängel bei Bitpanda
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Die österreichische Kryptobörse sieht sich als sicherste Plattform Europas. Interne Dokumente zeigen jedoch: Die Bafin sieht erhebliche Sicherheitsrisiken. Alles gelöst, behauptet das Unternehmen heute. Doch aus dem eigenen Haus kommt Widerspruch.
Von Mauritius Much, Meike Schreiber, Jörg Schmitt und Lea Weinmann