bedeckt München 30°

Bildstrecke:Mythos Kohle

Die Kohle symbolisierte in Deutschland vor allem immer eins: Echte Männer bei ehrlicher Arbeit. Ohne das schwarze Gold wäre der wirtschaftliche Aufschwung in den 50-er Jahren niemals denkbar gewesen. Jetzt dürfte das letzte Stündlein für den Brennstoff des deutschen Wirtschaftswunders aber angebrochen sein.

12 Bilder

Mythos Kohle

Quelle: SZ

1 / 12

So sieht jemand aus, der arbeitet: Ein Kohlekumpel der Zeche Duisburg-Walsum.

Foto: AP

Mythos Kohle

Quelle: SZ

2 / 12

Arbeiten unter widrigsten Bedingungen: Ein Kohlekumpel der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop wartet in tausend Meter Tiefe auf seinen Fahrstuhl zum Abbaugebiet. Das liegt noch einmal deutlich tiefer.

Foto: dpa

Mythos Kohle

Quelle: SZ

3 / 12

Der Kohlebergbau ist gefährlich: Ein Schutzhelm hängt in der Mannschaftskaue der Zeche Prosper-Haniel bei Bottrop. Ein Kumpel macht sich vor Schichtbeginn für die Arbeit fertig.

Foto: dpa

Mythos Kohle

Quelle: SZ

4 / 12

Kumpel gehen in Kamp-Lintfort im Bergwerk West der Deutschen Steinkohle zur Schicht. Der Bergbau ist der zweite große Arbeitgeber der nordrhein-westfälischen Stadt. Nachdem mit BenQ bereits der andere große Brötchengeber seine Pforten geschlossen hat, ist Kamp-Lintforts wirtschaftliche Zukunft düster. Schließt auch noch die Zeche, wird ein Anstieg der Arbeitslosigkeit unausweichlich sein.

Foto: ddp

Mythos Kohle

Quelle: SZ

5 / 12

Kumpel nach Schichtende in der Zeche Warndt-Luisenthal bei Saarbrücken. Von dem absehbaren Ausstieg aus der Kohleförderung ist vor allem Nordrhein-Westfalen mit seinen sechs Zechen betroffen. Doch auch die eine noch existierende Zeche im Saarland stellt in dem strukturschwachen Bundesland einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.

Mythos Kohle

Quelle: SZ

6 / 12

Schweres Gerät unter Tage: Ein Walzenschrämlader baut Steinkohle ab.

Foto: dpa

Mythos Kohle

Quelle: SZ

7 / 12

Gemütliche Zigarette nach Schichtende: ein Bergmaschinenmann im Bergwerk Ost der Deutschen Steinkohle in Kamp-Lintfort.

Foto: AP

Mythos Kohle

Quelle: SZ

8 / 12

Telefonat 1100 Meter unter Tage: Ein Bergmann kommuniziert fernmündlich - allerdings bedarf es eines schlagwettergeschützten Telefons.

Foto: AP

Mythos Kohle

Quelle: SZ

9 / 12

Gut eingepackt: Bergmänner der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop warten nach Schichtende auf ihren Fahrstuhl, der sich wieder ans Tageslicht befördern soll.

Foto: dpa

Mythos Kohle

Quelle: SZ

10 / 12

Männerwelt: Bergleute nach Schichtende auf dem Weg zur Mannschaftskaue.

Foto: ddp

Mythos Kohle

Quelle: SZ

11 / 12

Das schwarze Gold: Briketts in einer Brennstoffhandlung im Berliner Stadtteil Mitte. Länger als in anderen deutschen Städten wird im Winter häufig noch zum Heizstoff Kohle gegriffen.

Foto: AP

Mythos Kohle

Quelle: SZ

12 / 12

Auch außerhalb des Bergwerks kann der Umgang mit der Kohle schwere physische Arbeit bedeuten: Ein Kohlenträger im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg.

Foto: ddp

Zur SZ-Startseite