BildstreckeDie Hungrigen revoltieren

In den Entwicklungsländern wachsen die Spannungen, weil sich die Menschen ihr Essen nicht mehr leisten können. Auch in den Industrieländern müssen die Verbraucher den Gürtel enger schnallen.

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Ägypten: Bei einem Zusammenstoß von Textilarbeitern und der Polizei in der nordägyptischen Stadt Mehalla werden 100 Demonstranten festgenommen. Die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich in Ägypten fast verdoppelt. Fast 40 Prozent der Ägypter leben unter oder nahe der Armutsgrenze von umgerechnet 1,25 Euro pro Tag. Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Speiseöl und Reis haben sich in den vergangenen Monaten fast verdoppelt, subventioniertes Brot ist knapp. Um die wirtschaftlichen Probleme der Menschen zu lindern, hob Präsident Husni Mubarak Einfuhrzölle auf einige Lebensmittel auf.Foto: dpa

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Philippinen: Eine Familie kauft in Manila ihre Ration an Reis. Die Regierung des Landes importiert Reis aus Vietnam, Thailand und den USA, um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen. Präsidentin Gloria Arroyo rief einen Lebensmittel-Gipfel ein, um Maßnahmen gegen die steigenden Lebensmittelpreise zu forcieren.Foto: AFP

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Afghanistan: Ein afghanischer Arbeiter schultert einen Weizensack bei einem Großhändler in der Hauptstadt Kabul. Lebensmittelknappheiten könnte schon in den kommenden Monaten zu einer Hungersnot führen, fürchten Beobachter.Foto: AFP

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Malaysia: Ein Arbeiter geht an in dem malaysischen Dorf Kepulau Reis-Paletten vorbei. Die weltweite Erzeugung von Reis soll sich in diesem Jahr um 1,8 Prozent erhöhen: Regierungen in Asien und Afrika sowie die Vereinten Nationen versuchen den Anbau von Reis zu fördern.Foto: Reuters

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Libanon: Der Angestellte eines Lebensmittelladens in Beirut überprüft Preisschilder. Während in der arabischen Welt die Golfstaaten im Reichtum schwelgen, kämpfen ihre ärmeren Brüder im Nahen Osten mit steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen.Foto: Reuters

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China: Eine Kundin vergleicht die Preise von Speiseölen in einem Supermarkt in Shenjang. Die Kauflust in China leidet unter der hohen Inflation. Im Januar stiegen die Verbraucherpreise um 7,1 Prozent - so hoch war die Teuerung zuletzt vor elf Jahren. Preistreiber waren vor allem die Lebensmittel mit einem Anstieg von 18,2 Prozent.Foto: AFP

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Elfenbeinküste: Eine Verkäuferin füllt einen Eimer mit Gewürzen auf einem Markt in der Millionenmetropole Abidjan. Die Regierung senkte die Zölle auf die Einfuhr wesentlicher Nahrungsmittel. Sie gab damit dem Druck der Straße nach: Bei Protesten von Hausfrauen und Jugendlichen wurde ein junger Mann getötet.Foto: Reuters

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