Bier:Veltins meldet Rekordabsatz

Die Biersorte Hell steigt in der Verbrauchergunst auf neue Höhen und hat selbst dem traditionellen Pilshersteller Veltins im Sauerland zu einem Rekordabsatz verholfen. Pils bleibt mit einem Marktanteil von knapp 50 Prozent im Handel zwar die mit Abstand am meisten gekaufte Biersorte in Deutschland, teilte Veltins mit Verweis auf Daten der Marktforscher von Nielsen mit. Der Pils-Absatz schrumpfte im Handel aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut vier Prozent. Hell ist dagegen größter Gewinner unter den Biersorten: Mit einem Absatzplus von fast 14 Prozent und einem auf 8,8 Prozent weiter gewachsenen Marktanteil ist Helles die Nummer zwei, weit vor anderen Sorten wie dem Weizenbier.

Die Privatbrauerei Veltins erzielte so auch dank ihrer Hell-Marke Pülleken im Geschäftsjahr 2021 einen Rekordabsatz. Der Gesamtausstoß stieg um 5,1 Prozent auf knapp 3,1 Millionen Hektoliter. Damit sei der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2019 leicht übertroffen worden.

Das Wachstum wurde zum Großteil von Pülleken getragen. Die neue Marke kam auf 0,2 Mio Hektoliter. Bei Fassbier der Pils-Stammmarke Veltins verzeichnete die Brauerei zwar eine leichte Erholung mit einem Absatzplus von knapp zehn Prozent. In den Pandemiejahre 2020 und 2021 sank der Fassbieranteil am Gesamtausstoß der Brauerei aber von 17 auf 8,1 Prozent deutlich. Der Gesamtumsatz nahm 2021 um 5,8 Prozent auf 362 Millionen Euro zu.

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