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Wirtschaft und Corona:Flasche leer

Brauer fordern weitere Corona-Hilfen

Kneipen zu, Biergärten zu: Es sind schlechte Zeiten für die Bierindustrie in Deutschland. Um über die Runden zu kommen, braucht es Fantasie - und neue Geschäftsmodelle.

(Foto: Charisius/dpa)

Die Coronakrise hat sich zu einer Bier-Krise ausgewachsen. Aber schon zuvor sank der Ausstoß seit Jahren. Was das veränderte Trinkverhalten über die Gesellschaft aussagt und warum einige Hoffnung auf Craftbeer ruht.

Von Christoph Koopmann, München

Sebastian Holtz ist ja Stress gewohnt, aber die aktuelle Lage, sagt er, sei schon ganz besonders stressig. Deshalb erreicht man ihn an einem Donnerstagmorgen im November am besten telefonisch. Holtz ist 41 Jahre alt, gebürtiger Hamburger, was man ihm anhört. Als CEO bei Carlsberg Deutschland führt er einen der größten Bierkonzerne des Landes, dazu gehören Marken wie Astra, Holsten, Lübzer oder Duckstein. Klingt alles sehr hanseatisch, und hanseatische Ruhe schadet nicht in diesem Job. Im Gegenteil. Holtz sagt also: "Es nützt doch überhaupt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken."

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