Verbrechen:"Säure ist ein cleveres Instrument"

Lesezeit: 6 min

Bochum, Deutschland, 31.01.2020, ThyssenKrupp Hauptversammlung: Der Innogy CFO Bernhard Günther steht vor dem Podium. *

Bernhard Günther ist seit 2016 Finanzchef von Innogy. 2018 schütteten Vermummte dem Manager Säure ins Gesicht, ein bisher unaufgeklärter Wirtschaftskrimi.

(Foto: Jürgen Schwarz/Imago)

Innogy-Manager Bernhard Günther spricht zwei Jahre nach dem Säureanschlag auf ihn über die schwierige Suche nach den Angreifern, über erschüttertes Vertrauen und seine Zukunftspläne.

Interview von Jana Stegemann und Benedikt Müller-Arnold

Bernhard Günther empfängt im 26. Stock der Innogy-Zentrale, über den Dächern Essens. Der Finanzchef des Energiekonzerns trägt Stirnband und getönte Brille. 2018 überfielen ihn zwei Vermummte, schütteten ihm Säure ins Gesicht. Günther erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Anschlag ist bis heute nicht aufgeklärt. Nachdem die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen Ende 2018 eingestellt hatte, beauftragte Günther private Ermittler, zunächst mit Erfolg: Vorigen Herbst kam ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft, doch nach wenigen Wochen wieder frei. Günther gibt sich damit nicht zufrieden. Der 53-Jährige sitzt am Besprechungstisch aus dunklem Holz, in sein Notizbuch hat er eine Skizze zur Tat gezeichnet.

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