ItalienWas mit den Berlusconis auf das deutsche Fernsehen zukommen könnte

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Silvio Berlusconi mit Sohn Pier Silvio (links) im Jahr 1986 in Mailand. Einige Jahre später ging der Unternehmer in die Politik.
Silvio Berlusconi mit Sohn Pier Silvio (links) im Jahr 1986 in Mailand. Einige Jahre später ging der Unternehmer in die Politik. AFP/AFP

Mit Privatsendern machte Silvio Berlusconi Milliarden. Das Prinzip: Je tiefer das Niveau, desto mehr Reichweite. Jetzt hat sein Sohn Pier Silvio der Senderfamilie mehr Qualität verordnet − aber das ist gar nicht so einfach.

Von Marc Beise, Rom

Wer den Aufstieg der Rechtspopulisten beschreiben will, der indirekt auch zu Donald Trumps Einzug ins Weiße Haus geführt hat, der kommt an Silvio Berlusconi nicht vorbei. Der Mailänder Entertainer, Bauunternehmer und Politiker hat im vergangenen Jahrhundert jene Blaupause vorgelegt, auf der sich heute der Mann aus New York bewegt. Da war schon alles dabei: der Start als Immobilien-Mann, die Karriere als Bauunternehmer, Nebenerscheinungen wie Egomanie und Narzissmus und die ständige Jagd nach immer neuen, immer jüngeren Frauen. Und all das schließlich eingebettet in ein scharf rechtes, illiberales und fremdenfeindliches politisches Weltbild.

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