Grün ist an diesem Tag in Berlin nichts, der Winter hat der Hauptstadt die freundlichen Farben genommen. Kalte Sonne bescheint das Brandenburger Tor. An diesem Vormittag im späten Dezember stehen hier ein paar frierende Touristen, blicken kurz auf die „Straße des 17. Juni“ und nehmen dann die üblichen Wege zu anderen Orten deutscher Geschichte. Alles wie immer, könnte man meinen. Aber in diesem Teil Berlins, in dem alles Entscheidende so nah beieinanderliegt, die Bauten der jungen deutschen Demokratie, die Mahnmale und die Botschaftsgebäude, hat sich in den vergangenen Monaten doch einiges grundlegend verändert. Grün ist eben nicht nur eine Frage der Jahreszeit, sondern auch der politischen Stimmung.
IndustrieIst es jetzt vorbei mit der grünen Wirtschaft?
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Sabine Nallinger ist eine der einflussreichsten Klimalobbyisten im Land. Wobei man fragen muss, wie viel Einfluss ihr eigentlich bleibt: Es war schon lange nicht mehr so schwer, für eine nachhaltige Industrie zu kämpfen.
Von Nakissa Salavati