Initiative „Made for Germany“Und dann startete die Telefonkette

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Sie haben gut lachen: Kanzler Friedrich Merz (Mitte) mit Siemens-Chef Roland Busch (links) und seinem Kollegen von der Deutschen Bank, Christian Sewing.
Sie haben gut lachen: Kanzler Friedrich Merz (Mitte) mit Siemens-Chef Roland Busch (links) und seinem Kollegen von der Deutschen Bank, Christian Sewing. Liesa Johannssen/Reuters

Wie kam es zur Initiative „Made for Germany“, die sich dem Kanzler präsentierte? Wer sich umhört, bekommt Einblicke in ein eng gewobenes Netz der Macht. Selbst beteiligte Unternehmen äußern Kritik, aber nur hinter vorgehaltener Hand.

Von Tobias Bug, Caspar Busse, Elisabeth Dostert, Michael Kläsgen, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Vivien Timmler, Berlin

Der Mann arbeitet im Hintergrund, normalerweise. Alexander Geiser ist Chef der internationalen PR-Agentur FGS Global mit Hauptsitz in New York. Der Deutsch-Kanadier, den fast alle nur Alex nennen, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf die Kommunikation von Unternehmen in Krisensituationen und auf die Begleitung großer Übernahmen spezialisiert, mit Erfolg. Zu seinen Kunden zählen internationale Konzerne, in Deutschland etwa Volkswagen, SAP, Bayer, die Deutsche Bank. Die großen Namen. Geiser gilt deshalb inzwischen als einer der einflussreichsten Berater der Branche mit verzweigtem Netzwerk.

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