BerlinHandelsverband: Geschäfte im Non-Food-Handel bedroht

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. (HDE), Nils-Busch Petersen.
Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. (HDE), Nils-Busch Petersen. (Foto: picture alliance / dpa/Archivbild)

Kaufzurückhaltung, verunsicherte Kunden, fehlende Touristen: Der Berliner Einzelhandel steht wegen der Corona-Pandemie vor schwierigen Zeiten. Der...

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa/bb) - Kaufzurückhaltung, verunsicherte Kunden, fehlende Touristen: Der Berliner Einzelhandel steht wegen der Corona-Pandemie vor schwierigen Zeiten. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, befürchtet eine massive Pleitewelle im Berliner Einzelhandel. Besonders betroffen sei der Non-Food-Handel, sagte er der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „nd.DerTag“ (Freitag): „Und wir fürchten, dass bis zu einem Drittel der Geschäfte die Sache nicht überleben wird“, zitiert ihn das Blatt. Er halte darüber hinaus „nach wie vor jedes zweite Unternehmen für existenzgefährdet“.

Der Verbandschef schraubte demnach die Umsatzprognosen für den Einzelhandel der Hauptstadt noch einmal nach unten. „Aufs ganze Jahr bezogen, rechnen wir inzwischen mit mindestens 1,8 Milliarden Euro Umsatzverlust in Berlin“, so Busch-Petersen. Die Hauptursache hierfür sei die allgemeine Kaufzurückhaltung der Kunden. Aufgrund der steigenden Zahl an Arbeitslosen und Kurzarbeitern gebe es mittlerweile ein wachsendes „Heer Verunsicherter, die nicht wissen, wie es weitergeht“ - und „Unsicherheit bremst Konsum“.

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