Berlin (dpa/bb) - Die Berliner können in noch mehr Elektrobusse einsteigen. Seit Donnerstag testen die Berliner Verkehrsbetriebe auch Gelenkbusse mit Batterieantrieb. 17 sollen nach und nach auf der Linie 200 (Zoo - Prenzlauer Berg, Michelangelostraße) zum Einsatz kommen, wie das Unternehmen mitteilte. „Wir werden zeigen, dass auch lange Omnibusse sauber und klimafreundlich fahren können“, sagte Verkehrsssenatorin Regine Günther (Grüne). Sie fügte hinzu: „wie in anderen Ländern bereits erprobt und üblich“.
Die BVG betreibt insgesamt mehr als 1400 Busse, die meisten fahren mit Diesel. 67 kürzere, eingliedrige E-Busse sind im Einsatz. Bis 2030 will die BVG den gesamten Bus-Fuhrpark auf Elektroantrieb umstellen. Vorerst werden aber auch weiter Dieselbusse gekauft.
Die neuen Elektrobusse werden mit Schnellladesäulen an den Endhaltestellen geladen. Der Strom kommt aus einem Pantograf, einem Bogen ähnlich einer Straßenlaterne, unter dem der Bus hält, um sich anzuschließen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) teilte mit, er hoffe, dass sich andere Städte ein Beispiel an Berlin nähmen.
