EnergieversorgungBundesregierung setzt Alarmstufe Gas aus

Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.
Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie. Katharina Kausche/Katharina Kausche/dpa
  • Die Bundesregierung setzt die vor drei Jahren ausgerufene Alarmstufe des Notfallplans Gas aus und kehrt zur Frühwarnstufe zurück.
  • Bundeswirtschaftsministerin Reiche begründet die Entscheidung mit der hohen Sicherheit der Gasversorgung und stabilisierten Gaspreisen.
  • Neue Lieferwege, eine LNG-Infrastruktur und die Diversifizierung der Gasversorgung haben zur Überwindung der durch den russischen Angriffskrieg verursachten Energiekrise beigetragen.
Von der Redaktion überprüft

Diese Zusammenfassung wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Vor drei Jahren hatte die damalige Bundesregierung nach Beginn des russischen Angriffskriegs die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen.

SZ bei Google bevorzugen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die Alarmstufe im Notfallplan Gas ausgesetzt. Es gelte nun wieder die erste Stufe des Plans, die Frühwarnstufe, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Die Voraussetzungen der Alarmstufe lägen nicht mehr vor. Die Sicherheit der Gasversorgung sei hoch.

Im Juni 2022, ein paar Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, hatte der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Alarmstufe des Notfallplans ausgerufen. Grund waren Kürzungen der Gaslieferungen aus Russland.

Die Alarmstufe ist die zweite von drei Stufen des Plans und beinhaltet verschiedene Maßnahmen. So sollen Netzbetreiber, sofern nötig, Maßnahmen ergreifen. Laut Alarmstufe liegt eine Störung der Erdgasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Erdgas vor, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Versorgungslage mit Erdgas führt.

Reiche sprach von einer guten Nachricht. Es sei gelungen, die durch den russischen Angriffskrieg verursachte Energiekrise zu überwinden. Sie verwies etwa auf neue Lieferwege durch den Aufbau einer LNG-Infrastruktur sowie auf eine Diversifizierung der Gasversorgung. Die Gaspreise hätten sich stabilisiert, die Gasspeicher trügen zur Versorgungssicherheit bei. „Wir werden weiter alles dafür tun, dass die Gasversorgung sicher bleibt“, sagte sie. Eine staatliche Befüllung der Speicher durch die Trading Hub Europe sei angesichts der insgesamt sicheren Versorgungslage nicht erforderlich.

© SZ/dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: