StromausfallFünf Lehren aus dem Berliner Blackout

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Der Blackout betraf etwa 100 000 Menschen im Südwesten Berlins -  nach einem Brandanschlag auf Stromkabel an einer Brücke über den Teltowkanal.
Der Blackout betraf etwa 100 000 Menschen im Südwesten Berlins -  nach einem Brandanschlag auf Stromkabel an einer Brücke über den Teltowkanal. (Foto: Omer Messinger/Getty Images)

Der Stromausfall in Berlin beschäftigt nicht nur die Betroffenen. Inzwischen fragen sich viele Menschen, ob das auch in anderen Städten passieren kann. Wie angreifbar ist unser System aus Leitungen, Umspannwerken und regionalen Versorgern eigentlich?

Von Michael Bauchmüller, Thomas Fromm und Nakissa Salavati

Zuerst mal die gute Nachricht: Zehlendorf läuft wieder, die S-Bahnen halten wieder an ihren Bahnhöfen, nachts brennt wieder Straßenlicht. Und in den Häusern wird es langsam wieder warm. Wie anders war das in den vergangenen Tagen, als Kolonnen von Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn Menschen aus Pflegeheimen evakuierten. Als das Technische Hilfswerk mit schweren Generatoren durch die Stadt donnerte und Polizeistreifen im Schritttempo durch verschneite Nebenstraßen schlichen, auf der Suche nach Einbrechern und Plünderern. Der Südwesten der Hauptstadt, für mehr als vier Tage im Ausnahmezustand.

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