BerlinBetrugsgefahr: Antragstellung für Corona-Zuschuss gestoppt

Logo der Investitionsbank Berlin (ibb).
Logo der Investitionsbank Berlin (ibb). (Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Soloselbstständige, Freiberufler und Unternehmen in Berlin konnten am Dienstag vorübergehend keinen Corona-Zuschuss beantragen. Die Investitionsbank (IBB)...

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa/bb) - Soloselbstständige, Freiberufler und Unternehmen in Berlin konnten am Dienstag vorübergehend keinen Corona-Zuschuss beantragen. Die Investitionsbank (IBB) stoppte die Antragstellung für gut drei Stunden. Es war eine Website entdeckt worden, die der Seite der IBB nachempfunden war. Dabei bestand die Gefahr von Identitätsdiebstahl - also die Möglichkeit, dass Betrüger mit Hilfe der falschen Website Daten von Unternehmern abgreifen und ihrerseits damit Hilfen beantragen.

Gegen 16 Uhr wurde das Online-Formular auf der korrekten Website www.ibb.de wieder freigeschaltet. „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“, sagte ein Sprecher. „Man kann wieder ganz normal Anträge stellen.“ Das Landeskriminalamt untersuche die Hintergründe der Fälschung.

In der Corona-Krise gewährt die Förderbank des Landes für Soloselbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen mit höchstens fünf Beschäftigten Zuschüsse von bis zu 9000 Euro, bei bis zu zehn Beschäftigten sind es bis zu 15 000 Euro. Die Anträge werden ausschließlich online gestellt.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: