Berkshire Hathaway„Menschen in Zocker-Laune“

Warren Buffett, das „Orakel von Omaha", ist einer der reichsten Männer der Welt.
Warren Buffett, das „Orakel von Omaha", ist einer der reichsten Männer der Welt.
Nati Harnik

Warren Buffett ist nicht mehr der Chef des Investment-Konglomerats Berkshire Hathaway. Eine Meinung zu den Märkten hat er trotzdem.

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Er ist nicht mehr der Chef, aber Legenden dürfen sich immer äußern. Bei der Hauptversammlung des von ihm Jahrzehnte geführten Investment-Konglomerats Berkshire Hathaway saß der 95-jährige Warren Buffett in der ersten Reihe. Das Wort im Saal überließ er am Samstag in Omaha im Bundesstaat Nebraska seinem Nachfolger Greg Abel. Am Rande des Aktionärstreffens äußerte sich Buffett dann doch zur Marktlage. „Wir hatten noch nie so viele Menschen in Zocker-Laune wie heute“, sagte er dem Sender CNBC. Dies bedeute nicht, dass Investieren furchtbar sei, aber die Preise für sehr viele Dinge würden „schrecklich albern“ aussehen.

Abel sicherte den Aktionären einen besonnenen Umgang mit den hohen Barreserven von gut 380 Milliarden ⁠Dollar im ersten Quartal zu. Abel betonte die Effizienz des Konzerns: „Als Konglomerat leben wir davon, dass wir Bürokratie hassen“, antwortete der Neue auf eine vorab aufgezeichnete Frage von Buffett. „Wir haben nicht die Absicht, ‌irgendjemandem verpflichtet zu sein. Damit fangen wir an.“ Der neue Chef versicherte, er habe nicht ‌vor, das von Buffett aufgebaute Firmenimperium aufzuspalten. „Wir wollen, dass Berkshire fortbesteht“, erklärte er.

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