Hohe Spritpreise„Mobilität wird stark mit Freiheit assoziiert“

Lesezeit: 5 Min.

In vielen Städten ist der Verkehr noch immer stark auf das Auto ausgerichtet, wie hier in Siegen.
In vielen Städten ist der Verkehr noch immer stark auf das Auto ausgerichtet, wie hier in Siegen. Rene Traut/Imago

Weniger Auto fahren, das wäre bei Spritpreisen weit über zwei Euro, die beste Sparmöglichkeit, zumindest für diejenigen, die nicht auf ihr Auto angewiesen sind. Der Konsum- und Mobilitätsforscher Philipp Scharfenberger erklärt, warum das trotzdem so schwerfällt.

Interview von Oliver Klasen

Schon seit etwa 15 Jahren beschäftigt sich Philipp Scharfenberger, 43, mit Mobilität. Mit einem Wissenschaftlerteam hat er zum Beispiel 20 Haushalte monatelang begleitet und versucht herauszufinden, unter welchen Bedingungen sie aufs Auto verzichten und andere Verkehrsmittel wählen.  Eine wichtige Erkenntnis: Verhaltensänderungen stellen sich auf diesem Gebiet nur langsam ein. Im Interview, für das sich Scharfenberger bei einem Videocall aus St. Gallen zuschaltet, wo er an der Universität forscht, erklärt er, warum die derzeit hohen Spritpreise nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein soziales Problem sind. Und warum viele Autofahrer, die zur Arbeit pendeln, sowohl bei der Kosten- als auch bei der Zeitkalkulation falschliegen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: