MeinungVersicherer und BenkoMehr Transparenz, bitte

Kommentar von Herbert Fromme

Lesezeit: 2 Min.

Graffito vor dem ehemaligen Kaut-Bullinger-Gebäude in München, das René Benko gehört und abgerissen werden soll.
Graffito vor dem ehemaligen Kaut-Bullinger-Gebäude in München, das René Benko gehört und abgerissen werden soll. Alessandra Schellnegger/Alessandra Schellnegger

Der Versicherer R+V hat bei Benko wohl mehr als eine halbe Milliarde Euro versenkt. Genaue Zahlen will er nicht nennen. Das ist falsch und schadet dem Ruf der Branche.

Der Versicherer R+V hat fast eine Milliarde Euro bei dem windigen Immobilienjongleur René Benko investiert, mindestens die Hälfte davon dürfte mit der Pleite der Benko-Firmen verloren sein. Genau weiß man das nicht, denn die R+V weigert sich, Zahlen zu nennen. Den größten Teil des Verlustes tragen die Kunden, die eine Lebensversicherung bei der Gesellschaft haben. Auch hier: keine genauen Angaben. Sind es 400 Millionen Euro, 500 Millionen Euro oder mehr, die bei der Altersvorsorge fehlen?

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