SignaBenko-Gläubiger fordern mehr als 40 Milliarden Euro

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René Benko wurde Mitte Oktober zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der Immobilien-Unternehmer wehrt sich dagegen.
René Benko wurde Mitte Oktober zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der Immobilien-Unternehmer wehrt sich dagegen. (Foto: Barbara Gindl/APA/dpa)

Die Pleite des österreichischen Immobilienhändlers René Benko nimmt immer größere Dimensionen an. In Deutschland führte der Zusammenbruch zu noch mehr Insolvenzen als in seinem Heimatland.

Von Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

Die Pleite der Signa-Gruppe des Unternehmers René Benko galt schon vor Wochen als die größte Insolvenz in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte Österreichs. Da standen Forderungen von knapp 28 Milliarden Euro im Raum. Inzwischen nimmt sie immer größere Dimensionen an. Der österreichische Fernsehsender ORF berichtet, europaweit hätten Signa-Gläubiger bisher mehr als 40 Milliarden Euro an Forderungen angemeldet. Die Forderungssumme betrage allein in Österreich 37 Milliarden Euro, sagte Gläubigerschützer Gerhard Weinhofer der österreichischen Nachrichtenagentur Apa. Davon seien vorläufig 11,8 Milliarden Euro gerichtlich anerkannt. Mehr als 3000 Gläubiger versuchten, ihr Geld zurückzubekommen.

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