René BenkoDiesmal dreht sich alles um Nathalie

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René Benko mit seiner Frau Nathalie im Januar 2020 beim Hahnenkamm-Skirennen in Kitzbühel.
René Benko mit seiner Frau Nathalie im Januar 2020 beim Hahnenkamm-Skirennen in Kitzbühel. (Foto: imago images/GEPA pictures)

Am Mittwoch beginnt der zweite Prozess gegen den Milliardenpleitier René Benko. Erstmals wird auch seine Frau Nathalie mit auf der Anklagebank sitzen. Über die undurchsichtige Rolle einer Frau zwischen Privatleben und Geschäft.

Von Michael Kläsgen und Uwe Ritzer, Innsbruck/München

Wie es aussieht, wird der Humidor am meisten Geld einbringen. Nicht irgendein Humidor, denn Ware von der Stange kam René Benko prinzipiell nicht ins Haus. Sondern einer von Louis Vuitton aus glänzendem Mahagoni-Holz. Am Sonntagmorgen lag das höchste Gebot für die klimatisierte Zigarrenbox bei 3000 Euro. Da wird sich sicher noch etwas tun, genauso wie bei den Gucci-Anzügen und den Mänteln, die Benko einst trug und die der Insolvenzverwalter nun online versteigern lässt. Am Samstag wird der Auktionator die Zuschläge erteilen. Es ist nicht das erste Mal, dass persönliche Gegenstände des einstmals größten Immobilieninvestors Europas zugunsten seiner Gläubiger unter den Hammer kommen. Und wer weiß, vielleicht ersteigert René Benkos Mutter Ingeborg das ein oder andere Teil zurück für ihren Buben. Es wäre nicht das erste Mal.

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