Signa-Insolvenz:Benko will viel Geld von Benko

Signa-Insolvenz: Der Unternehmensberater Roland Berger (oben), der ehemalige Galeria-Chef Miguel Müllenbach und Signa-Gründer René Benko (links).

Der Unternehmensberater Roland Berger (oben), der ehemalige Galeria-Chef Miguel Müllenbach und Signa-Gründer René Benko (links).

(Foto: Fotos: imago images (2), Robert Haas (2), Collage SZ)

Von Roland Berger über Sparkassen bis zu Sporthandelsfirmen: Sie alle wollen Geld von der insolventen Signa Holding. Am meisten möchte der Mann im Zentrum der Pleite.

Von Michael Kläsgen, Uwe Ritzer und Meike Schreiber

Die volkstümliche Redewendung vom nackten Mann, dem man (vergeblich) in die Tasche greift, mag abgegriffen sein. Sie versinnbildlicht aber treffend ein aussichtsloses Unterfangen: Wo nichts mehr zu holen ist, ist nichts mehr zu holen. Das scheint auch für die insolvente Signa Holding des schillernden Tiroler Unternehmers René Benko zu gelten. Sie meldete Ende November 2023 Insolvenz an. Im Wesentlichen besteht sie aus Beteiligungen, die offenbar kaum mehr etwas wert sind.

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