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Belarus:Wer durch Sanktionen gegen Belarus verliert

Technik aus Deutschland: Siemens baut verschiedene Gasturbinen - und exportiert sie in viele Länder, auch nach Belarus.

(Foto: Siemens Energy; Bearbeitung SZ)

Geschäfte mit Europas letztem Diktator? Bisher kein Problem für viele westliche Firmen. Jetzt aber sieht die deutsche Wirtschaft "Vertrauen zerstört" - und will trotzdem erst mal stillhalten.

Von Thomas Fromm

Als Siemens Ende 2019 über sein jüngstes Energiegeschäft mit Belarus informierte, hatte Alexander Lukaschenko gerade sein 25. Dienstjubiläum gefeiert. Der Mann mit dem Schnauzbart, seit Sommer 1994 Präsident in Minsk, stand zwar schon länger im zweifelhaften Ruf, Europas letzter Diktator zu sein. Aber verboten war es nicht, mit ihm und seinem Land Geschäfte zu machen. Also waren viele Unternehmen aus dem Westen im Land unterwegs. Siemens zum Beispiel, Bosch, Bayer, BASF, Henkel. Auch die Commerzbank, die vor Ort deutsche und europäische Exporte absicherte und finanzierte.

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