Wer in Deutschland eine Firma gründen will, der erinnert sich schnell an Asterix und Obelix und ihren Kampf gegen die Bürokratie. Die beiden Helden aus den Comics von René Goscinny wollten doch auch nur eine Kleinigkeit beantragen, doch werden mit Passierschein A38 auf eine Odyssee durch die Systeme geschickt. Gründer kennen das: Sie brauchen eine Eintragung im Handelsregister, für das Gewerbe, das Finanzamt braucht einen Bescheid, vielleicht noch die Berufsgenossenschaft – und das kostet Nerven und viel Zeit. Während es in anderen Ländern wie Estland nur ein oder zwei Tage dauert, bis alles ausgefüllt ist, dauert es in Deutschland teils Wochen oder Monate.
BürokratieMünchner Start-up will Firmengründungen in Deutschland revolutionieren
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Das Unternehmen Openlaw will Gründungen durch Digitalisierung von Wochen auf Tage verkürzen. Dafür hat es fast drei Millionen Euro eingesammelt – unter anderem von Youtube-Mitgründer Jawed Karim.
Von Nils Heck, Köln