MeinungArbeitszeitEine Stunde mehr arbeiten? Das ist Söder-Populismus

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Kommentar von Kerstin Bund

Lesezeit: 2 Min.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag in Berlin.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag in Berlin. Michael Kappeler/dpa

Der CSU-Chef glaubt, mit nur einer Stunde mehr pro Woche würde die Wirtschaft schon wieder laufen. Dabei wird ausgerechnet in Bayern vergleichsweise wenig gearbeitet.

Der bayerische Ministerpräsident gilt als Politiker mit feinem Sensorium für die Stimmung im Land. Und diese Stimmung richtet sich seit Wochen mit missionarischem Eifer gegen eine alte Zielscheibe: die angeblich faulen Deutschen, die im Job zu wenig reißen. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion wirft den Beschäftigten vor, es sich in der „Lifestyle-Teilzeit“ gemütlich gemacht zu haben. Kanzler Friedrich Merz sekundiert: Mit Work-Life-Balance und Viertagewoche lasse sich der Wohlstand nicht halten, außerdem werde hierzulande zu viel krankgefeiert.

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