FehlinvestitionenBayerische Versorgungskammer verzockt 690 Millionen Euro

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Die Bayerische Versorgungskammer kämpft mit dem Chaos rund um US-Investments. So soll ihre neue Zentrale aussehen, die sie in München baut (Visualisierung).
Die Bayerische Versorgungskammer kämpft mit dem Chaos rund um US-Investments. So soll ihre neue Zentrale aussehen, die sie in München baut (Visualisierung). (Foto: Rendereffect GmBH)

Eine der größten deutschen Pensionskassen hat 1,6 Milliarden Euro in riskante Immobilienprojekte investiert und sich damit verhoben. Jetzt droht neuer Ärger.

Von Nils Heck, Lukas Homrich, Johann Osel und Meike Schreiber, Frankfurt/Köln

Fast 700 Millionen Euro weg, ein nicht zu bemessender Reputationsschaden, und bald schon drohen weitere kritische Fragen: Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) versinkt im Chaos rund um missglückte US-Investments. Bei diesen hat die Pensionskasse rund 1,6 Milliarden Euro in Immobilienprojekte in den USA gesteckt. Dazu zählen die Transamerica-Pyramide in San Francisco, Luxushotels in Miami Beach und teure Objekte in Manhattan, die heute teils leer stehen oder verkauft werden – sich jedenfalls anders entwickelt haben als geplant.

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Von Johann Osel

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