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Bayer und Monsanto:Da wächst kein Gras mehr

Werner Baumann bei der Bayer AG - Hauptversammlung

"Man muss sich ganz einfach entscheiden, was man will", sagt Werner Baumann, der sich entschieden hat: für Monsanto.

(Foto: Henning Kaiser/picture alliance)

63 Milliarden Dollar bezahlte "Bayer"-Chef Werner Baumann für den US-Konzern Monsanto, der das hoch umstrittene Glyphosat vertreibt. Wie will er das rechtfertigen? Eine Begegnung in München.

Wenn es für ihn noch so etwas gibt wie die heile Welt, dann hier, dieser Tage, in der Technischen Universität München. Werner Baumann sitzt auf dem Podium einer Management-Konferenz im Audimax, die Beine über Kreuz, zwei Fläschchen Wasser vor sich, die Moderatorin neben sich. Keine Aktionäre, die mit Kurs-Charts drohen, keine Umweltschützer, die protestieren. Stattdessen Manager, Ingenieure, Professoren, die gekommen sind, um einen Vortrag des Bayer-Chefs zu hören mit dem Titel, drunter geht es ja nicht mehr in diesen Kreisen: Opportunities and Challenges of a global life science company. Gelegenheiten und Herausforderungen. Baumann wirkt entspannt, er nimmt sich danach auch viel Zeit für ein Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.

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