Dax-KonzernHoffnung für Bayer bei Glyphosat-Klagen

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Kanister des Unkrautvernichters Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat in einem Regal in den USA: Das Bild ist sechs Jahre alt, inzwischen verkauft Bayer das Mittel nicht mehr an Verbraucher, sondern nur noch an Profianwender – eine Folge der Klagewelle.
Kanister des Unkrautvernichters Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat in einem Regal in den USA: Das Bild ist sechs Jahre alt, inzwischen verkauft Bayer das Mittel nicht mehr an Verbraucher, sondern nur noch an Profianwender – eine Folge der Klagewelle. (Foto: Haven Daley)

Das Dax-Mitglied hat Milliarden gezahlt, weil US-Bürger Bayers Unkrautvernichter für ihre Krebserkrankung verantwortlich machen. Jetzt hat der Oberste Gerichtshof eine Beschwerde des Konzerns akzeptiert.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Zehn Milliarden Dollar für Schadenersatz und Vergleiche hat der Dax-Konzern Bayer bisher an US-Kläger gezahlt. Diese machen den Unkrautvernichter Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Und für 65 000 noch offene Verfahren hat das Leverkusener Unternehmen sieben Milliarden Euro Rückstellungen gebildet. Doch an diesem Wochenende traf der Supreme Court der USA eine Entscheidung, die Bayer vielleicht helfen könnte, die Klageflut einzudämmen.

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SZ PlusVon Elisabeth Dostert, Björn Finke und Thomas Fromm

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