Bayer:Der Ärger um Glyphosat und PCB ist noch nicht ausgestanden

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Ein Landwirt bringt das Pflanzenschutzmittel Glyphosat auf einem Feld aus spritzen Spritzmittel Unkr

Ein Landwirt spritzt das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. In der EU ist es vorerst bis Dezember 2022 zugelassen.

(Foto: Frank Hoermann/Imago Images)

Noch immer kämpft der deutsche Konzern Bayer mit Altlasten, die er sich durch die Übernahme von Monsanto eingehandelt hat.

Von Elisabeth Dostert

Glyphosat könnte Bayer noch teurer werden, als bisher kalkuliert. So jedenfalls sieht das für den Konzern "ungünstige Szenario" aus, falls der Supreme Court, das oberste Gericht der USA, im Fall Ed Hardeman zu Lasten Bayers entscheidet. Vorsorglich hat der Konzern im zweiten Quartal weitere 4,5 Milliarden Dollar vor Zinsen und Steuern für künftige Klagen zurückgestellt. Bislang hatte Bayer knapp zwei Milliarden Dollar vorgesehen. Für die insgesamt 125 000 aktuellen Klagen, von denen noch 30 000 offen sind, hatte Bayer 9,6 Milliarden Dollar angesetzt. Damit würde sich dann die finanzielle Last durch Glyphosat auf gut 16 Milliarden Dollar belaufen.

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