PharmaindustriePost von Trump

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Post von Donald Trump bekamen in dieser Woche 17 Pharmakonzerne. Es ist ein Schreiben voller Drohungen.
Post von Donald Trump bekamen in dieser Woche 17 Pharmakonzerne. Es ist ein Schreiben voller Drohungen. Jim Watson/AFP

US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf die Pharmakonzerne.  Sie sollen Medikamente in den USA günstiger machen.  Trump scheut dabei auch vor Drohungen nicht zurück.

Von Elisabeth Dostert

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„Lieber Herr Boers“, so beginnt das Schreiben, das US-Präsident Donald Trump am Donnerstag an Jean-Michel Boers geschickt hat, den US-Chef des deutschen Pharmakonzerns Boehringer-Ingelheim. Er hat den Brief auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Diesen und 16 weitere wortgleichen Inhalts. Die Adressaten lesen sich wie das Who’s who der Pharmaindustrie. Einen solchen Brief hat er auch an Novartis, an die Roche-Tochter Genentech, an Johnson & Johnson geschickt. Manche der Empfänger kennt Trump besser. Die Anrede im Schreiben an Pfizer-Chef Albert Bourla hat er mit einem kräftigen schwarzen Stift durchgestrichen, „lieber Albert“ steht jetzt da. Die beiden haben sich ja schon einige Male getroffen. Der Dax-Konzern Bayer hat nach eigenen Angaben das Schreiben nicht bekommen. Mehr will Bayer dazu aber auch nicht sagen.

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